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Workshop Bodenmechanik

Dr. Jörg Henzinger (Geschäftsführer Büro Geotechnik Henzinger) beschreibt in seinem Impulsvortrag die Wichtigkeit der Bodenmechanischen Normen und Richtlinien insbesondere in der Phase der Vorerkundung für Bauwerke. Er weist eindringlich darauf hin, dass die ÖNORM die bodenmechanische Vorerkundung schon vor der Durchführung der Einreichplanung vorsieht.

DI Günter Gugelberger (Sachgebietsleiter Brücken- und Tunnelbau, Land Tirol) stellt in seinem Vortrag die gesamthafte Denkweise der Tiroler Landesbaudirektion unter Beweis. Eindrucksvoll arbeitete die Risikoszenarien in den einzelnen Bauphasen heraus und weist ebenfalls auf die zum Teil unterbelichtete Bedeutung der Bodenerkundung in der Vorprojektphase hin.

DI Werner Hautz (Regionalleiter Westösterreich, Keller Grundbau GmbH) zeigt die verschiedensten Gerätschaften für die Bodenerkundung und stellt das Soilcrete-Verfahren für die Herstellung von Bauwerksgründungen und Baugrubenumschließungen näher vor.

Univ-Prof. Dr. Ewald Tentschert (emer. Ordinarius der TU Wien) erläutert in seinem Vortrag mit viel Tiefgründigkeit die Unterschiede zwischen Präzesion, äußerer, innerer und absoluter Genauigkeit und kommt mit seine Unschärfebetrachtungen ebenso zum Schluss, dass die Bestimmung bodenmechanischer Parameter in Verbindung mit der richtigen Maßstabswahl besonders in der Vorprojektphase eine große Bedeutung hat.

DI Michael Holzmann (TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG) zeigt abschließend anhand der beiden Dammbauprojekte im Platzertal und Kühtai die umfangreichen bodenmechanischen Erkundungen in Verbindung mit darauf aufbauenenden Finite-Elementberechnungen eindrucksvoll vor.

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