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Trinkwasser Workshop 2015

DI Johannes Pinzer (Land Tirol)
Ing. Robert Stiefmüller (IRS Kundl)

Am 03.06.2015 veranstaltete die Wasser Tirol im Rahmen ihrer Akademie wieder für ihre Kunden einen Workshop zum Thema Trinkwasser, bei dem Experten, Behörde und Verantwortungsträger in der Wasserversorgung zu einem Erfahrungsaustausch zusammenkamen. Geschäftsführer DI Rupert Ebenbichler und Prokurist Dr. Dietmar Thomaseth begrüßten die Teilnehmer und wiesen aud die Wichtigkeit des Erfahrungsaustausches und der ständigen Weiterbildung hin.

DI Johannes Pinzer von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol, berichtet aus der Sicht des Landes über die Probleme in der Praxis und gab wertvolle Tipps, wie man mit auch im Dialog zwischen Gemeinden und Behörde Lösungen finden kann. So empfahl er auch laufende Aufzeichnungen der Wassermengen als Basis für das Erkennen von Wasserverlusten, Optimierung von Anlagen und Nachweise für Behörden. 

Laut § 134 WRG müssen Wasserversorger nachweisen, dass ihre Anlagen mindestens alle 5 Jahre technisch und hygienisch überprüft wurden. Wie solche Überprüfungen ablaufen und was dabei beachtet werden muss, erläuterte Dr. Andreas Hertl vom Büro für Ressourcenwirtschaft der Wasser Tirol.

Der Leiter des Mikrobiologielabors der Wasser Tirol, Mag. Manuel Tusch und Hans-Michael Höfle vom Chemielabor der Wasser Tirol erklärten, wie man im Falle einer bakteriologischen Verunreinigung die Trinkwasserqualität einer Anlage im laufenden Betrieb sicherstellen kann.

Ing. Robert Stiefmüller, IRS Messtechnik Kundl, berichtete, welche Methoden zur Leckortung angewendet werden können und untermalt mit Beispielen aus der Praxis, wieviel Wasser man durch eine frühzeitige und richtige Leckbehebung einsparen kann.

Abschließend stellte DI Martina Jobst, Büro für Ressourcenwirtschaft der Wasser Tirol, das Wasserdatenmanagement vor und erklärte die großen Vorteile die es mit sich bringt. Sie erklärte anhand des Beispiels der Gemeinde Strass, dass sich dort durch das Wasserdatenmanagement und den dadurch getroffenen Maßnahmen die Wasserverluste in den letzten 3 Jahren um rund 60 % verringert haben.

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