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Workshop: Zukunftsfähige Alpen?

Begrüßung durch Prof. Dr. Johann Stötter
Klubobmann Gebi Mair
Mag. Ernst Schöpf, Bgm. Gemeinde Sölden

Am 11.06.2015 veranstaltete das Institut für Geographie der Universität Innsbruck einen Workshop zum Thema Zukunftsfähige Alpen - Nachhaltigkeitsstrategien im Bereich Wasser und Verkehr.

Zu Beginn erstes Teiles zum Thema Wasser erläutert Mag. Markus Reiterer (Generalsekretär der Alpenkonvention) in seinem Eröffnungsvortrag die Alpenkonvention und ihre Wirkungsweise als völkerrechtlicher Vertrag, dessen Ziel die nachhaltige Entwicklung und der Schutz der Alpen durch eine ganzheitliche Politik ist.

Im Anschluss präsentiert Mag. Ernst Schöpf, Bürgermeister der Gemeinde Sölden und Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, aus Sicht eines Bürgermeisters, welche Probleme Wasser mit sich bringen kann - im Spannungsfeld zwischen positivem Nutzen für Wirtschaft und Tourismus und Problematik bei Naturkatastrophen wie Hochwasser und Lawinen.

Der Geschäftsführer der Wasser Tirol, DI Rupert Ebenbichler, stellte in seinem Vortrag die Geschäftsbereiche der Wasser Tirol vor und erklärte die Methodik nach der die Projekte umgesetzt werden. „Wir bearbeiten unsere Projekte systematisch in einer gesamthaften Sicht. Dies ermöglicht uns die Ableitung von nachvollziehbaren Maßnahmen was wesentlich für die Akzeptanz ist", so Ebenbichler. Anhand von konkreten Projekten erläuterte er wie Nachhaltigkeitsstrategien in konkrete Ergebnisse umgesetzt werden. Auf das Thema Wasser als wichtigste heimische Ressource bezogen ist die Zukunftsfähigkeit der Alpen nur dann gegeben, wenn wir uns nach dem Leitsatz richten „Die eigenen Ressourcen für die eigenen Bedürfnisse nutzen, bevor es andere tun oder tun müssen“.

Der Klubobmann der Grünen im Tiroler Landtag, Gebi Mair, sieht aufgrund der geographischen Lage des Alpenraumes das Wasser als einzigen wirklich verwertbaren Rohstoff, deren Nutzung noch optimiert werden kann. Dennoch gibt er zu bedenken, dass die Wertschöpfung und der Gewinn nicht immer im Land bleiben. Diese Frage war auch noch Thema der anschließenden Diskussion, bei der man sich darauf einigen konnte, dass Wasser die wertvollste Ressource in den Alpen ist, das es in Zukunft optimal zu nutzen und zu schützen gilt.

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