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Erste Sitzung der "Concrete"-Projektsteuerungsgruppe

Am 25.10.2017 kam es zu einem ersten Treffen der Projektsteuerungsgruppe in Vahrn. Dabei wurden die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen präsentiert und die Projektpartner über den aktuellen Stand der Arbeiten informiert.Dr. Dietmar Thomaseth wies in seiner Begrüßung mehrmals darauf hin, dass Beton vor allem an der Oberfläche massive Inhomogenität aufweist und somit die angestrebten Grundlagenuntersuchungen erheblich erschwert werden. „Aus diesem Umstand müssen teilweise Untersuchungen unter einem erhöhten Aufwand bzw. mittels adaptierten Analysemethoden wiederholt werden“ so Thomaseth.

„Im Rahmen der bisher durchgeführten Versuche zeigten sich nicht nur relevante Erkenntnisse zum Einfluss der Oberflächenvergütung auf die Betonoberfläche, sondern auch entscheidende Einflüsse der Betonrezeptur und logistischer wie auch baubegleitender Maßnahmen“ so DI (FH) Daniel Müllauer, welcher die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen präsentierte. Anhand von Probenmaterialien wurden bisherige Feststellungen und Problematiken den Projektpartnern näher gebracht und im Anschluss diskutiert.

Die erste Sitzung der Projektsteuerungsgruppe zeigte vor allem, dass Erfahrungswerte aus der Praxis auch großteils anhand der gegenständlichen Untersuchungen bestätigt werden können. Teilweise konnten auch Erkenntnisse gewonnen werden, welche betontechnogische Annahmen in der Literatur wiederlegen.

Somit zeigt das Projekt bereits jetzt, abgesehen von der Thematik „Erhöhung der Dauerhaftigkeit durch neuartige Schutzmaßnahmen“, durchaus relevante Erkenntnisse im Bereich der direkten Umsetzung von Maßnahmen in der Praxis zur Qualitätsverbesserung von Betonbauwerken.

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