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Verursachergerechte Abwassergebühren

  • Sind die aktuellen Abwassergebühren verursachergerecht?
  • Welche alternativen Abrechnungsmethoden gibt es?
  • Wie kann der Abwasseranfall in der Kläranlage reduziert werden?
  • Was haben Abwassergebühren mit Anreizen zur Entsiegelung von Flächen in der Gemeinde zu tun?

Abwassergebühren basieren in vielen Gemeinden lediglich auf der bezogenen Trinkwassermenge. In die Kanalisation und die Kläranlage gelangt aber neben diesem Wasser auch noch Niederschlagswasser von versiegelten, an die Kanalisation angeschlossenen Flächen. Gibt es hier innerhalb der Gemeinde große Unterschiede wie z.B. Einfamilienhausbebauung und Gewerbegebiet wird die Bevölkerung gegenüber den gewerbetreibenden unverhältnismäßig stark belastet. Im Sinne einer erhöhten Gebührengerechtigkeit empfiehlt es sich, die Abwassergebühren verursachergerecht zu gestalten.

  • Ermittlung verursachergerechter Schmutzwasser- und Niederschlagswassergebührensätze
  • Grundstücksscharfe Erhebung aller abflussrelevanter, an die Kanalisation angeschlossener Flächen in der Gemeinde
  • Ermittlung der Kosten der Abwasserbehandlung auf die Kostenträger Schmutz- und Niederschlagswasser

Ergebnis:

  • Verursachergerechte und nachvollziehbare Abwassergebühren
  • Niedrigere Schmutzwassergebühren als heute, dafür aber eine ‚neue‘ Niederschlagswassergebühr – in Summe jedoch gleiches Gebührenaufkommen über die Gemeinde hinweg
  • Anreiz zur Entsiegelung von Flächen durch die Grundstückseigentümer
  • Mittelfristig Entlastung der Kläranlage gerade in Zeiten von Starkniederschlägen

Weitere Informationen und Kontakt

Dr. Andreas Hertl

Geographie, Ressourcen, Umwelt, Energie
T +43 512 209100
M +43 699 1209 1018
andreas.hertl@wassertirol.at