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Erdwärmesonden I: Pfusch oder Qualität?

Die Geschäftsführer DI Rupert Ebenbichler und Dr. Dietmar Thomaseth begrüßen die Teilnehmer
Landesgeologe Dr. Gunther Heißel erläutert die geologischen Gegebenheiten in Tirol
Mag. Petra Nittel-Gärtner erklärt die Eigenschaften der Gesteine

Theoretische Grundlagen und praktische Übungen zur Errichtung von Erdwärmesonden

Unter dem provokanten Titel „Erdwärmesonden: Pfusch oder Qualität?“ trafen sich am 27.01.2017 Experten des Landes Tirol, Verantwortungsträger aus dem Bereich Erdwärmesonden und das Bohrpersonal welches vor Ort die Erdwärmesonden errichtet.

In Ihrer Begrüßung wiesen die Geschäftsführer der Wasser Tirol - DI Rupert Ebenbichler und Dr. Dietmar Thomaseth - auf die Problematik der Unterschiede zwischen den theoretischen Vorgaben und der praktischen Umsetzung hin. „Das ist mitunter ein Grund, warum wir diese Veranstaltung heute abhalten. In Zukunft soll diese Schulung zweimal jährlich stattfinden“, erklärt Ebenbichler. „Wer viel auf Baustellen unterwegs ist, weiß, dass es nicht immer einfach ist, sich an alle Vorschriften zu halten. Deshalb wollen wir darauf reagieren“, ergänzt Thomaseth.

Im Anschluss erläuterte Christoph Seehauser, BSc die Ergebnisse der Erdwärmesonden–Evaluierung Tirol von 2014. Mit den aus dieser Evaluierung gewonnenen Erfahrungen wurde in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol ein neuer Leitfaden für den Bau und den Betrieb von Erdwärmesonden erstellt.

Dr. Gunther Heißel - Leiter der Tiroler Landesgeologie - erklärte den Teilnehmern die geologischen Gegebenheiten, welche in Tirol vorgefunden werden. Seine Kollegin Mag. Petra Nittel-Gärtner ergänzte den Vortrag anhand von praktischen Beispielen. Sie erläuterte dabei, mit welchen Methoden man auf einfachste Weise feststellen kann, um welches Gestein es sich handelt.

Alfons Forster von der Vereinigung Österreichischer Bohr-, Brunnen – und Spezialtiefbauunternehmen, teilte seine langjährigen Erfahrungen im Einbau von Erdwärmesonden, der Durchführung von Druckprüfungen, der Verwendung von Verpressmitteln sowie der anzuwendenden Verpresstechniken mit den Schulungsteilnehmern. Die theoretischen Grundlagen wurden in anschließenden praktischen Übungen anschaulich vertieft.

Danach schulten Gerald Steinbock und Mario Rook von der Schweizer Firma HakaGerodur AG, die Teilnehmer im Schweißen von Erdwärmesonden.

Den Abschluss der Schulung bildete eine gemeinsame Fragerunde, in der die Umsetzung des neuen Leitfadens für Tirol diskutiert wurde.

Ein weiterer Schulungstermin zu diesem Thema wird am 03.03.2017 stattfinden.

Weitere Bilder der Veranstaltung

Christoph Seehauser, B.Sc berichtet über die Erdwärmesonden-Evaluierung
Alfons Forster, VÖBU, glänzte mit Fachwissen aus Theorie und Praxis
Mario Rook, Fa. Haka Gerodur, erklärt, auf was es beim Schweißen von Erdwärmesonden ankommt
Gerald Steinbock und Mario Rook, Fa. Haka Gerodur
Daniel Jakob präsentiert seine erste geschweißte Sonde
Durchführung einer Druckprüfung

Video der Veranstaltung

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